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Die Geschichte

Mit der Heirat von Henri IV und Marie de Médicis, die im Jahr 1600 in der Kathedrale Saint-Jean gefeiert wurde, verbindet sich das Schicksal von Florenz und Lyon in der Renaissance.

Künstler aus ganz Italien kommen nach Lyon und öffnen die Stadt für die Ideen der Frührenaissance Quattrocento. Inmitten dieser prunkvollen Epoche entsteht das Gebäude der Villa Florentine, welches sich auf dem Fourvière-Hügel majestätisch über die Saône erhebt.

Das Gebäude wird im Jahr 1707 zum "Maison de la Providence" und beherbergt eine Kongregation von Ordensschwestern des Trinitarierordens. Die von Louise-Blanche Thérèse de Ballon gegründete Einrichtung hat die Aufgabe, jungen Mädchen eine Ausbildung zu bieten, damit sie in der Lage sind, im Alter von 20 Jahren für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.

Von 1736 bis 1741 wird das Bauwerk durch eine Kapelle bereichert, die mit prachtvollen Fresken verziert ist. Diese wieder entdeckten und restaurierten Fresken verschönern heute die große Eingangshalle der Villa.

Im Jahr 1804 verlassen die Ordensschwestern des Trinitarierordens den Fourvière-Hügel und ziehen um ins Zentrum von Lyon. Daraufhin lassen sich junge Genesende in dem Gebäude nieder und nehmen Vergrößerungsarbeiten vor, im Rahmen derer ein neues Gebäude zwischen der Kapelle und der Südterrasse errichtet wird.

Ein Jahrhundert später geht das Gebäude in den Besitz der "L‘œuvre des Jeunes Filles Convalescentes" über, in dem es bis 1984 bleibt, bis die Familie Giorgi ihrerseits eine neue Bestimmung für die Villa Florentine vorsieht...

 
 
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Jardin de la Villa Florentine à Lyon